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Brauch - Rumer Muller

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Brauchtum

In Rum beginnt der Fasching nach dem religiösen Hochfest der Heiligen Drei Könige, also am 7. Jänner. Am Faschingsdienstag, dem letzten Tag des Faschings in Rum, wird der Fasching eingegraben. Die Rumer Muller unterscheiden sich von den anderen Mullern und Matschgerern in vielerlei Hinsicht. Nicht unbedingt in der Kostümierung, jedoch in ihrem Auftritt, in ihrer Mullerei. Wie in jedem Dorf werden auch in Rum die eigenen Bräuche und Traditionen sehr ernst genommen. Die Rumer Mullerfiguren sind die Hexen, der Klötzler, der Halbweiße, der Melcher, der Spiegeltuxer, der Zaggeler und der Zottler. In Rum dürfen bei der Froschfigur nur die Halbweißen die Zottler besteigen und besiegen, denn nur der Frühling und nicht der Sommer (Melcher, Spiegeltuxer) kann den Winter vertreiben.

                 


Da ist auch schon ein weiters Merkmal der Rumer Muller. Während in Thaur der Melcher, Weisse und Spiegeltuxer den Frühling verkörpern, ist der Rumer Halbweiße der alleinige Vertreter des Frühlings. Das ist auch im Auftritt der Rumer leicht zu erkennen. Er erfolgt in der Reihenfolge der Jahreszeiten. Die Hexen und Kloetzler eröffnen die Mullerei, dann die Halbweißen, also der Frühling, der Sommer mit dem Melcher und Spiegeltuxern, der Zaggeler als Herbst und der Zottler, natuerlich den Winter darstellend. Alle Figuren trestern in der gleichen Art in den Saal oder Raum herein. Erst nach dem Auftanz, dem Plattler der Melcher und Spiegeltuxer darf abgemullt werden. Weiters wird anschliessend ein Freitanz getanzt. In der Art und Weise, wie sie den Saal betreten haben, verlassen sie ihn auch wieder.

 
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